REGENXBIO ist ein führendes biopharmazeutisches Unternehmen in der klinischen Phase, das bahnbrechende Gentherapie-Kandidaten zur Behandlung von retinalen, metabolischen und neurodegenerativen Erkrankungen entwickelt. Die Produktkandidaten des Unternehmens nutzen AAV-Vektorviren aus ihrer proprietären NAV®-Technologieplattform zur Gentherapie.
Seit mehreren Jahren betreuen wir einen Teil des europäischen Patentportfolios von REGENXBIO, insbesondere das Portfolio zur Anwendung von AAV-Vektorviren bei der Behandlung lysosomaler Speicherkrankheiten. Diese genetischen Erkrankungen sind lebensverkürzend, multisystemisch, in der Regel fortschreitend und entstehen durch einen Mangel an körpereigenen Enzymen.
Wir haben eine der wichtigsten europäischen Patentanmeldungen von REGENXBIO erfolgreich zur Erteilung gebracht, die ihren Produktkandidaten RGX-121 zur Behandlung von Mukopolysaccharidose Typ II (MPS II) abdeckt, auch bekannt als Hunter-Syndrom (EP3294323). Nach der Patenterteilung wurde das Patent zentral beim Europäischen Patentamt (EPA) von einem anonymen Einspruchsführer über dessen europäischen Vertreter angefochten.
In enger Zusammenarbeit mit dem Team von REGENXBIO und deren US-Anwälten von Schwegman Lundberg & Woessner hat unsere auf Lebenswissenschaften spezialisierte Partnerin Charlotte Teall dieses wichtige europäische Patent in den Einspruchsverfahren erfolgreich verteidigt, was zur Zurückweisung des Einspruchs führte. Das Patent wurde in der erteilten Form aufrechterhalten.